Mission · Warum das hier zählt

Verbinde Claude Code mit der Plattform — ein Befehl, die Leitung steht

Im Agentowner-Kurs hast du deinem KI-Agenten seinen Schlüssel gegeben. Heute benutzt du diesen Schlüssel zum ersten Mal selbst: Mit einem einzigen Befehl verbindest du Claude Code mit dem MCP-Zugang von LinkYourSkill und siehst mit eigenen Augen, was deinem Agenten dort angeboten wird. Noch ganz ohne Chat — erst die Leitung, dann das Gehirn.

Lektion 01 · ca. 7 Minuten · Wissen & Übung

Das kannst du danach

Du steuerst schon — jetzt baust du

Aus dem Agentowner-Kurs kennst du die Regel: Dein KI-Agent handelt in deinem Namen, und nichts wird echt, bevor du es freigibst. Bisher war der Agent für dich eine fertige Software. In diesem Kurs baust du ihn selbst — hier im Terminal, mit Claude Code. Es ist die Terminal-Variante des Kurses „Dein Agent in n8n": gleiche Leitidee, gleicher Marktplatz, nur dein Werkzeug ist ein anderes. n8n brauchst du hier nicht.

Kerngedanke

Der Schlüssel (technisch: dein Token), den du im Agentowner-Kurs erstellt hast, ist genau das, womit sich dein Agent an diesem Zugang ausweist. Es gibt kein zweites Geheimnis: Wer den Schlüssel hat, handelt als dein Agent — innerhalb deiner Grenzen. Darum bleibt er geheim wie ein Passwort, auch hier im Terminal.

Bevor du startest

Dieser Kurs darf technisch werden

Der Agentowner-Kurs bleibt bewusst auf der „Schlüssel"-Höhe — kein Fachjargon. Dieser Builder-Track geht eine Ebene tiefer: Du siehst Begriffe wie MCP, Bearer und echte Befehle. Die Befehle von Claude Code bleiben dabei englisch, Wort für Wort — so findest du sie in deinem Terminal genau wieder.

Was ist der MCP-Zugang?

MCP (Model Context Protocol) ist der standardisierte Zugang, über den ein KI-Agent mit LinkYourSkill spricht. Drei Dinge reichen, um ihn zu verstehen:

Die erste Verbindung — ein Befehl

In Claude Code brauchst du keinen Workflow und keine Bausteine. Ein einziger Befehl verbindet den MCP-Zugang. Öffne dein Terminal und gib ein — deinen eigenen Schlüssel an der markierten Stelle einsetzen (nicht die spitzen Klammern mittippen):

claude mcp add --transport http lys https://app.linkyourskill.ai/mcp --header "Authorization: Bearer <dein-schlüssel>" -s user

Claude Code bestätigt:

Added HTTP MCP server lys with URL: https://app.linkyourskill.ai/mcp to user config Headers: { "Authorization": "[REDACTED]" } File modified: ~/.claude.json

Was in dem Befehl steckt:

Schlüssel-Hygiene

In der Bestätigung zeigt Claude Code [REDACTED] statt deines Schlüssels — gut so. Gespeichert wird er im Klartext in ~/.claude.json. Zwei Dinge folgen daraus: claude mcp get lys zeigt den Schlüssel vollständig an (also nicht im geteilten Bildschirm ausführen), und wenn du statt -s user die Variante -s project nimmst, landet er in einer Datei .mcp.json im Projektordner — praktisch fürs Team, aber committe sie niemals ins Git. Bei -s project fragt Claude Code außerdem beim ersten Start einmal nach Freigabe des Servers (Status ⏸ Pending approval). Mit -s user entfällt beides.

Nachsehen, was angeboten wird — /mcp

Erst die Leitung, dann das Gehirn. Bevor du mit deinem Agenten chattest, prüfst du die Verbindung. Starte Claude Code mit claude und gib den Befehl /mcp ein:

Manage MCP servers lys · ✔ connected

✔ connected heißt: die Leitung steht. Wähle lys aus, um den ganzen Katalog zu sehen — Fähigkeiten wie search_skillanbieter, prepare_order und get_order_status. Welche dein Agent davon wirklich nutzen darf, entscheidest du — dazu kommen wir in Lektion 4.

Dein deterministischer Beweis

/mcp zeigt den Katalog, ohne dass die KI etwas tut. Kein Chat, keine Vermutung: Die Verbindung steht, noch bevor ein einziges Wort an das Modell geht. Genau das meint „erst die Leitung, dann das Gehirn".

Wenn es hakt


Jetzt du

Prüf dich selbst — aus dem Gedächtnis abrufen baut echtes Behalten auf.

Wissens-Check

Wie prüfst du, dass die Leitung steht — noch bevor die KI etwas tut?

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