Mission · Warum das hier zählt
Verbinde Claude Code mit der Plattform — ein Befehl, die Leitung steht
Im Agentowner-Kurs hast du deinem KI-Agenten seinen Schlüssel gegeben. Heute benutzt du diesen Schlüssel zum ersten Mal selbst: Mit einem einzigen Befehl verbindest du Claude Code mit dem MCP-Zugang von LinkYourSkill und siehst mit eigenen Augen, was deinem Agenten dort angeboten wird. Noch ganz ohne Chat — erst die Leitung, dann das Gehirn.
Das kannst du danach
- Den MCP-Zugang mit einem einzigen Befehl an Claude Code anschließen — mit deinem Schlüssel.
- Vor dem ersten Chat prüfen, welche Tools dein Agent angeboten bekommt — mit
/mcp.
Du steuerst schon — jetzt baust du
Aus dem Agentowner-Kurs kennst du die Regel: Dein KI-Agent handelt in deinem Namen, und nichts wird echt, bevor du es freigibst. Bisher war der Agent für dich eine fertige Software. In diesem Kurs baust du ihn selbst — hier im Terminal, mit Claude Code. Es ist die Terminal-Variante des Kurses „Dein Agent in n8n": gleiche Leitidee, gleicher Marktplatz, nur dein Werkzeug ist ein anderes. n8n brauchst du hier nicht.
Kerngedanke
Der Schlüssel (technisch: dein Token), den du im Agentowner-Kurs erstellt hast, ist genau das, womit sich dein Agent an diesem Zugang ausweist. Es gibt kein zweites Geheimnis: Wer den Schlüssel hat, handelt als dein Agent — innerhalb deiner Grenzen. Darum bleibt er geheim wie ein Passwort, auch hier im Terminal.
Bevor du startest
- Du hast den Agentowner-Kurs gemacht: Es gibt einen Agenten, und sein Schlüssel liegt sicher bei dir.
- Claude Code ist installiert und angemeldet. Kurzer Test: Gib
claudeein — die Eingabeaufforderung erscheint. Die Installation beschreibt Anthropic unter docs.claude.com/claude-code. - Ein Terminal, in dem du dich wohlfühlst. Geprüft mit Claude Code 2.1.201.
Dieser Kurs darf technisch werden
Der Agentowner-Kurs bleibt bewusst auf der „Schlüssel"-Höhe — kein Fachjargon. Dieser Builder-Track geht eine Ebene tiefer: Du siehst Begriffe wie MCP, Bearer und echte Befehle. Die Befehle von Claude Code bleiben dabei englisch, Wort für Wort — so findest du sie in deinem Terminal genau wieder.
Was ist der MCP-Zugang?
MCP (Model Context Protocol) ist der standardisierte Zugang, über den ein KI-Agent mit LinkYourSkill spricht. Drei Dinge reichen, um ihn zu verstehen:
- Ein Endpunkt:
https://app.linkyourskill.ai/mcp— eine Adresse, an die dein Agent seine Anfragen schickt. - Dein Schlüssel: Er wird bei jeder Anfrage als „Bearer Token" mitgeschickt — so weist sich dein Agent aus.
- Tools: Der Zugang bietet einen Katalog von Tools an — einzelne Fähigkeiten wie
search_skillanbieter. Welche davon dein Agent nutzen darf, entscheidest später du.
Die erste Verbindung — ein Befehl
In Claude Code brauchst du keinen Workflow und keine Bausteine. Ein einziger Befehl verbindet den MCP-Zugang. Öffne dein Terminal und gib ein — deinen eigenen Schlüssel an der markierten Stelle einsetzen (nicht die spitzen Klammern mittippen):
Claude Code bestätigt:
Was in dem Befehl steckt:
lys— der Name, den du dem Zugang gibst. Frei wählbar; wir bleiben beilys, weil deine Tools spätermcp__lys__…heißen.--transport http— der MCP-Zugang spricht „HTTP Streamable". Genau diesen Transport gibst du an.--header "Authorization: Bearer <dein-schlüssel>"— hier reist dein Schlüssel mit.-s user— der Zugang gilt in allen deinen Projekten und wird nirgends mitgespeichert, was du versehentlich teilst.
Schlüssel-Hygiene
In der Bestätigung zeigt Claude Code [REDACTED] statt deines Schlüssels —
gut so. Gespeichert wird er im Klartext in ~/.claude.json. Zwei Dinge
folgen daraus: claude mcp get lys zeigt den Schlüssel vollständig
an (also nicht im geteilten Bildschirm ausführen), und wenn du statt -s user
die Variante -s project nimmst, landet er in einer Datei .mcp.json
im Projektordner — praktisch fürs Team, aber committe sie niemals ins Git. Bei
-s project fragt Claude Code außerdem beim ersten Start einmal nach
Freigabe des Servers (Status ⏸ Pending approval). Mit -s user
entfällt beides.
Nachsehen, was angeboten wird — /mcp
Erst die Leitung, dann das Gehirn. Bevor du mit deinem Agenten chattest, prüfst du die
Verbindung. Starte Claude Code mit claude und gib den Befehl /mcp ein:
✔ connected heißt: die Leitung steht. Wähle
lys aus, um den ganzen Katalog zu sehen — Fähigkeiten wie
search_skillanbieter, prepare_order und
get_order_status. Welche dein Agent davon wirklich nutzen darf, entscheidest
du — dazu kommen wir in Lektion 4.
Dein deterministischer Beweis
/mcp zeigt den Katalog, ohne dass die KI etwas tut. Kein Chat,
keine Vermutung: Die Verbindung steht, noch bevor ein einziges Wort an das Modell geht.
Genau das meint „erst die Leitung, dann das Gehirn".
Wenn es hakt
⏸ Pending approval— du hast-s projectbenutzt. Starteclaudeund stimme dem Server einmal zu. Mit-s userpassiert das nicht.- Kein
✔ connected, stattdessen ein Authentifizierungs-Fehler — der Schlüssel fehlt oder stimmt nicht. Prüfe ihn mitclaude mcp get lys(zeigt ihn im Klartext); zur Not erstellst du deinem Agenten im Agentowner-Dashboard einen neuen. - Nur zum Ausprobieren ohne eigenen Schlüssel: Die MCP-Docs der Plattform nennen einen öffentlichen Demo-Schlüssel, der nur lesen darf (kein
prepare_order).
Jetzt du
Prüf dich selbst — aus dem Gedächtnis abrufen baut echtes Behalten auf.
Wissens-Check
Wie prüfst du, dass die Leitung steht — noch bevor die KI etwas tut?
Mit /mcp lässt du dir den Tool-Katalog und den Verbindungsstatus anzeigen,
ohne dass die KI etwas tut — dein deterministischer Beweis, dass die Leitung steht. Eine
Testnachricht würde schon das Modell bemühen (und Tools aufrufen), und die Webseite sagt
nichts über die Verbindung deines Agenten aus.