Mission · Warum das hier zählt

Dein Agent bereitet einen Auftrag vor — du hast das letzte Wort

Suchen war Aufwärmen. Heute erlaubst du deinem Agenten das Tool, das zählt: prepare_order. Er bereitet einen echten Übungsauftrag vor, die Plattform fordert deine Freigabe an — und du lehnst bewusst ab. Damit schließt sich der Kreis zum Agentowner-Kurs: Dein Agent handelt, du entscheidest.

Lektion 03 · ca. 8 Minuten · Wissen & Übung

Das kannst du danach

Es gibt keinen Sandkasten

Bevor du das Tool freischaltest, musst du eines wissen: prepare_order erstellt einen echten Auftrag auf der Plattform. Es gibt keine Übungsumgebung — dein selbstgebauter Agent arbeitet von der ersten Sekunde an auf dem echten Marktplatz. Echt heißt nicht unkontrolliert: Der Auftrag wird erst wirksam, wenn du ihn freigibst. Aber er existiert — und erst deine Freigabe würde ihn verbindlich machen und auf den Weg bringen.

Kerngedanke

Darum hat der Übungsauftrag zwei Sicherheitsgurte, die du selbst anlegst: Sein Titel beginnt mit „Test:", damit er sofort als Übung erkennbar ist — und am Ende wird er abgelehnt, nicht freigegeben. Einen Übungsauftrag gibst du niemals frei; freigegeben wird nur, was du wirklich beauftragen willst.

Ein Tool mehr — genau eins

  1. Öffne im Workflow aus Lektion 2 den Node MCP Client Tool.
  2. Ergänze unter Tools to Include → Selected das Tool prepare_order. Deine Auswahl umfasst jetzt drei Tools.
  3. Prüfe den Haken zweimal: prepare_orderohne s. Das Nachbar-Tool prepare_orders legt viele Aufträge auf einmal an und bleibt aus.

Warum die Einzahl so wichtig ist

Dein Chat-Model nimmt irgendeins der erlaubten Tools, das zur Aufgabe passt. Sind beide Varianten erlaubt, greift es gern zum Batch-Tool — und meldet dann etwa „Created 1 orders". Für einen einzelnen Auftrag ist das der falsche Weg, und für viele Aufträge auf einmal hast du in diesem Kurs keinen Grund. Die Whitelist ist deine Präzisionskontrolle: ein Tool, eine Absicht.

Der Übungsauftrag

Öffne den Chat und gib deinem Agenten diesen Auftrag — wörtlich oder angepasst, solange „Test:" im Titel bleibt:

Suche nicht erst, bereite direkt einen Auftrag vor: Titel „Test: Fensterreinigung", Beschreibung „Übungsauftrag aus dem n8n-Kurs — bitte ablehnen", Ort Münster, Zeitrahmen nächste Woche, Budget 50 bis 80 Euro.

Das „Suche nicht erst" steht da mit Absicht: Ohne diesen Zusatz sucht dein Agent gern zuerst nach Skillanbietern, die zu „Test" passen — und findet dabei erstaunliche Dinge. Mit dem Zusatz ruft er direkt prepare_order auf.

Dann geht es schnell: Dein Agent meldet den vorbereiteten Auftrag, die Plattform setzt ihn auf den Status prepared — das Badge „Vorbereitet" aus dem Agentowner-Kurs — und fordert deine Freigabe an. In deinem verknüpften Messenger erscheint die vertraute Freigabe-Nachricht. Neu ist nur der Absender der Lage: Diesmal hat dein eigener Agent sie ausgelöst.

Lies nach, dann lehne ab

Erst der Kontrollblick: Im Execution-Log siehst du den Aufruf von prepare_order samt der Felder, die dein Agent aus deinem Satz gemacht hat — Titel, Ort, Zeitrahmen, Budget. Stimmt alles? Genau diese Prüfung machst du bei einem echten Auftrag genauso.

Dann das Finale in der Freigabe: Prüfe den Auftrag „Test: Fensterreinigung" wie einen echten — und lehne ihn ab. Wäre es ein Auftrag, den du wirklich vergeben willst, würdest du hier freigeben. Ein Übungsauftrag wird immer abgelehnt: So bleibt der Marktplatz sauber, und du hast beide Seiten der Kontrolle einmal selbst bedient — bauen und entscheiden. Nach deinem Ablehnen führt die Plattform den Auftrag als rejected — im Web das Badge „Abgelehnt". Wie dein Agent solche Status selbst abfragt, lernst du in der nächsten Lektion.

Wenn es hakt


Jetzt du

Prüf dich selbst — aus dem Gedächtnis abrufen baut echtes Behalten auf.

Wissens-Check

Warum beginnt der Titel des Übungsauftrags mit „Test:"?

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